Ella Schön – Kritik einer Autistin

Oder auch „Fräulein Rottenmeier von Asperger“ (was Fräulein Rottenmeier hiermit zu tun hat, erkläre ich später).

Es hatte sich schon lange angekündigt. Schon seit letztem Sommer wussten wir, dass wir würden aufpassen müssen. Ein Film im Rahmen des Herzkinos mit einer Autistin als Hauptfigur. Mit dem Namen „Ella Schön“, gespielt von Anette Frier. Moment, Anette Frier? Die spielt doch eher Comedy und ist mir vor allem als „Danni Lowinski“ bekannt. Und schon gleich bekam ich es kaum hin, mir Anette Frier als meinesgleichen vorzustellen.

Was dann im Vorfeld noch alles passierte, ist teilweise eine andere Geschichte. Dazu habe ich hier etwas geschrieben.

Die Frage, die sich von Anfang an stellte: Wie realistisch ist die Figur Ella Schön angelegt? Ich habe jetzt den ersten Teil mit dem Klischee-Titel „Die Inselbegabung“ geschaut. Eben mit besonderer Beachtung dessen, wie realistisch Ella Schön in Bezug auf ihren Autismus ist.

Vorne weg: Diese Kritik wird nicht ohne Hinweise auf die Handlung auskommen. Wer den Film also möglichst ohne Vorinformationen sehen möchte, sollte sich diesen Text erst im Nachhinein durchlesen.

Was einem gleich in den ersten Minuten auffällt: Die penible Ordnung von Ella. Da wird die Zahnbürste wieder eingepackt, anstatt einfach wieder in den Becher gestellt (es gibt keinen!). Die Haarbürste liegt exakt ausgerichtet neben dem Waschbecken. Die Bluse, die angezogen wird, wird einer Tüte entnommen. Ein ebenso penibel eingerichteter Schreibtisch auf der Arbeit, auf dem alles mit Lineal ausgerichtet ist (später auch im Haus), selbst das Essen wird akkurat geordnet. Später wird auch einfach Mal ein fremder Haushalt nach diesen Prinzipien eingerichtet.
Ganz ehrlich. Das ist das Klischeebild eines Autisten, das in den Medien eigentlich schon zu oft breit getreten wurde. Wie wäre es Mal einen Autisten zu haben, der augenscheinlich im Chaos lebt, aber sein ganz eigenes System hat? Und überhaupt ist dieses Klischee einfach ein überzogenes Abbild der Realität. Ja, Autisten mögen oftmals Ordnung. Aber die muss eben nicht so aussehen, dass alles mit dem Lineal ausgerichtet wurde.

Das nächste: Der Kleidungsstil von Ella. Sehr zugeknöpft, konservativ, streng, keine Farben. Ja, Autisten fallen auch gerne Mal durch ihren Kleidungsstil auf, der nicht passt. Andere aber beherrschen durchaus die Regeln der Mode. Man hebt hier also die Autistin optisch extrem heraus. Und das wiederum ist nicht sonderlich realistisch. Hingegen ist die Tatsache, dass Ella gleich 7 von den Kombinationen möchte, die ihr so gut stehen, durchaus realistisch. Vor allem bei Autisten, die Probleme mit dem taktilen Gefühl bei Kleidung haben. Wird dort ein passendes Kleidungsstück gefunden, wird es gleich in größerer Menge zugelegt.
Übrigens ist es genau dieser strenge Kleidungsstil, den @fotobus mit „Fräulein Rottenmeier“ beschrieb. Daher auch der Untertitel dieses Textes. Dazu passt auch die übertrieben steife Körperhaltung von Ella.

Was mir als Autistin auch insbesondere auffällt ist, wie ruhig und kontrolliert sich Ella in verschiedenen Situationen gibt. Das beginnt, als sie Christina (die zweite Frau ihres Mannes) bei ihrer Suche nach dem Haus beinahe anfährt. Kaum Überraschung, und gleich darauf wieder vollständig emotionslos und kontrolliert. Anstatt erst einmal mit der Situation überfordert zu sein und nicht weiter zu wissen. Ähnliches später im Haus. Ella befindet sich in einer vollkommen ungewohnten Umgebung, muss sich jetzt eine Abstellkammer irgendwie herrichten, und dann fliegt die Sicherung raus und die Steckdose raucht. Sie wicht natürlich zurück, aber danach … wieder vollkommen ruhig und kontrolliert. Sie schaut in Ruhe rüber in das andere Haus, bevor sie dann anfängt einen Tischtennisball zu titschen. Die meisten Autisten hätten in einer ähnlichen Situation erst einmal einen Overload bekommen oder hätten sofort stimmen müssen. Und bei einer Geburt, in die man plötzlich mit einbezogen wird, erst Recht. Doch Ella merkt man keine Unsicherheit an, sie fragt noch nicht einmal irgendwas nach. Das wirkt auf mich alles andere als realistisch für eine Autistin.

Was ebenfalls nicht realistisch ist: Die Sprechweise von Ella. Vollkommen monoton, staccato. So spricht in Wahrheit kaum ein Autist. Gleichzeitig gibt sie sich beinahe den ganzen Film über vollkommen emotionslos. Wenn sie von Emotionen spricht, „glaubt“ oder „nimmt“ sie „an“. Ab und zu zieht sie Mal krampfhaft die Mundwinkel hoch, wenn es soziales Lächeln angemessen ist. Betrunken lächelt sie plötzlich echt. Wenn man ganz genau hinschaut, bemerkt man bei einer plötzlichen Umarmung ihr Unbehagen. Nach der Geburt darf sie einmal kurz (!) weinen. Aber das war es dann auch an Gefühlen.
Und damit bedient man hier wieder ein Klischee, dem man eigentlich schon längst leid sein müsste. Autisten sind keine emotionslose Roboter, wie es hier dargestellt wird. Und was die Mimik angeht, fehlt sie bei Autisten nicht vollkommen. Man überzieht hier also Eigenschaften und verfälscht sie hierdurch.

Ebenso überzieht man umgekehrt Ellas Fähigkeit zur Einschätzung der Gefühle des Gegenübers. Diese ist nicht existent. Bezeichnend ist hier eine Szene, in der Christina mit ihrem Sohn streitet. Den Ella beobachtet. Anschließend sitzt Christina weinend vor dem Fernseher. Und Ella fragt, ob es ein trauriger Film sei. Ich weiß ehrlich nicht, wieso sie das nicht mit dem Streit in Verbindung bringen konnte. Der Autismus scheint mir dafür nicht ursächlich zu sein. Ebenso wird sie noch nicht einmal stutzig, als ihr gesagt wird, dass Christina die einstweilige Verfügung nicht unterschreiben wollte. Obwohl Ella sie bezichtigt, das Grundstück an ihrer Stelle gepachtet zu haben. Aber da wollten wohl auch schlicht die Schreiber den Konflikt hoch schaukeln, als realistisch zu bleiben.

Um aber auch Mal etwas zu benennen, was durchaus realistisch ist: Ella weicht Umarmungen und Berührungen die meiste Zeit aus. Erst am Ende umarmt sie von sich aus Christine. Und tatsächlich haben viele Autisten Probleme mit Berührungen oder Umarmungen. Aber wohl gemerkt: Viele. Nicht alle. Ich musste selbst schon eine Umarmung eines anderen Autisten ausweichen. Und selbst diejenigen, die mit Berührungen meistens Probleme haben, können diese von bestimmten Personen mögen.

Was aber auch auffällt ist, wie wenig Ahnung Ella von sozialen Regeln hat. Sie klopft nur in einer einzigen Szene im ganzen Film an, wenn sie das Haus betritt. Das mag man noch damit erklären können, dass es immerhin ihr Haus ist, aber eine Werkstatt betritt sie auch einfach so. Gerade ein erwachsener Autist (mit Job!) sollte eigentlich wissen, dass man so etwas nicht tut. Genauso, wie man sich bei einem Fremden nicht einfach hinsetzt, bevor einem ein Platz angeboten wurde. Tut Ella aber einfach. Ebenso scheint ihr vollkommen unklar zu sein, dass eine Einladung zum gemeinsamen Essen nicht unbedingt eine Einladung zur gemeinsamen Nahrungsaufnahme ist, sondern es vor allem ums Reden und sich besser kennenlernen geht. Auch vergisst Ella immer wieder, sich zu verabschieden.
Ich muss hier auch allein wegen der Tatsache, dass Ella eine Arbeit hat, die Messlatte etwas höher legen. Gerade solche Autisten sind eigentlich insgesamt angepasster und haben gerade solche sozialen Regeln irgendwann erlernt. Dieser Tatsache war man sich beim Schreiben des Drehbuchs jedoch entweder nicht bewusst, oder man hat sie bewusst ignoriert.

Wo wir schon bei sozialen Regeln sind: Ella wird insgesamt als furchtbares Trampeltier dargestellt, was soziales Verhalten angeht. Sie redet jeden über gesetzliche Bestimmungen voll, sobald es in diese Richtung geht, bezeichnet die streitenden Kinder von Christina als Zumutung. Es wirkt, als sollte Ella so unsympathisch wirken wie nur möglich. Ja, Autisten verhalten sich oftmals sozial ungeschickt. Aber hier überzieht man es wieder in ein Maß, dass es einen nur gruselt. Sollen die Zuschauer etwa glauben, Autisten seien menschliche Ekel? In der Form leider nicht realistisch. Da ist das ständige zurückkommen auf Gesetzestexte schon etwas realistischer, wenn man diese als Ellas Spezialinteresse sieht.

Was während es Filmes ebenfalls auffällt: Ellas Zwinkern. Es wird insbesondere dann deutlich, wenn sie wohl nervös wirken soll. Oder auch einfach zu viel in ihrem Kopf vor sich geht. Was hingegen komplett fehlt, ist Stimming. Das hätte eigentlich in genau solchen Szenen dazu kommen müssen, sollte die Figur realistisch sein. Ich sah keines. Und ich bilde mir ein, dafür eigentlich schon einen recht genauen Blick zu haben.

Dafür haben wir ein weiteres Klischee: Ella gibt die Zeiträume mit Monaten, Wochen und Tagen an. Das passt zu Spock, Data und Seven of Nine, aber nicht zu Autisten. Was mich übrigen auch eher an Seven erinnert als an irgendwelche Autisten: Ellas Versuch, mit dem besten Freund von Christina Sex zu haben. Sie fragt ihn einfach, ob es jetzt möglich sei, Sex zu haben. Wieder ein Punkt für das Klischee des sozialen Trampeltiers … (und ich wäre bei der Szene am liebsten im Boden versunken).

Was man übrigens auch überzieht, ist Ellas Tendenz alles wörtlich zu verstehen. Ja, Autisten haben diese Tendenz. Ebenso die, Ironie zu verpassen. Aber sie lernen im Lauf ihres Lebens dazu, was die Wortklauseln anbelangt. Ella hat das wohl eher nicht getan. Sie erkennt den eigentlich offensichtlichen Spaß des Elektrikers nicht, geht sofort, wenn man es ihr sagt, und verlässt auch bei der „Übernahme“ sofort das Café.

Was realistisch ist an der Figur, sind leider nur Kleinigkeiten. So zum Beispiel der Rauswurf von Ella aus dem Referendariat aufgrund ihrer Diagnose. 80% der Autisten in Deutschland sind arbeitslos, und das nicht aufgrund mangelnder Eignung oder Qualifikation.

Ebenso realistisch ist die Überforderung von Ella im Café. Auch wenn die Erholung nach der Überforderung (eine Szene, wo wir durchaus etwas in Richtung Overload sehen) etwas zu schnell kommt, viele Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen und auf Änderungen im Handlungsplan schnell zu reagieren stellt viele Autisten vor Probleme. Damit war auch ihre Reaktion auf den Anruf von der Arbeit durchaus realistisch für eine Autistin. Nicht jedoch die Erholungszeiten, die viel zu kurz sind bzw. gar nicht vorhanden.

Ebenso ihre Handlungsweise, als sie erfährt, dass die Hebamme bei der Geburt nicht da ist. Sie gibt dem Sohn Anweisungen und holt dann selbst die Hebamme, anstatt ihm einfach gut zuzureden. Das hätte exakt so auch eine Autistin machen können.

Und was leider auch stimmt … die fehlende Wertschätzung des Umfelds. Ella wird oftmals als Spinnerin bezeichnet. Genauso wird gesagt, dass sie einen Knall hätte. Tatsächlich werden Autisten aufgrund ihres Verhaltens oftmals mit Verachtung bestraft. Selbst wenn es sehr viel subtiler ist als das von Ella Schön.

Leider hat man zudem im gesamten Film die Diagnose falsch benannt. Es ist immer von „Asperger“ die Rede, nie vom „Asperger-Syndrom“ oder „Asperger-Autismus“. Da hat irgendwer seine Hausaufgaben nicht gemacht. Und seltsamer Weise wird der Titel „Inselbegabung“ nie aufgeklärt. So muss man sich noch immer fragen, was der hier sollte. Wenigstens fand die Vermischung mit dem Savant-Syndrom im Film selbst nicht statt. Zumindest nicht im ersten Teil.

Fazit: Ella Schön ist leider viel mehr Klischee-Autistin, als eine der Realität entsprechende Autistin. Das wird insbesondere auch durch ihr Geschlecht noch einmal unrealistischer. Autistinnen neigen dazu, nicht so stark aufzufallen wie Autisten. Ihre Symptome sind weniger offensichtlich und sie werden eher durch das soziale Umfeld mitgezogen, wodurch sie sich auch eher anpassen. Ohne sich der Anstrengung dabei immer bewusst zu sein. Man merkt einmal mehr, wie gut dem Film eine direkte Beteiligung von Autisten selbst getan hätte. Die Handlung hätte auch mit einer realistischeren Figur funktioniert. So aber werden sich wohl Klischees und Vorurteile weiter verfestigen. Was immer man auch damit beabsichtigte, eine Autistin als Hauptfigur zu benutzen: Aufklärung konnte es nicht sein. Nur leider werden wieder viele diesen Film als Erklärung dafür nehmen, wie Autisten in Wahrheit sind. Obwohl Ella Schön uns definitiv nicht repräsentiert. Wie gesagt, es sind nur Kleinigkeiten, in denen die Wahrheit getroffen wird. Überwiegend wird überzogen.

Übrigens, eine Sache gefällt mir durchaus an dem Film: Christinas kleine Tochter. Sie geht vollkommen unverfänglich mit Ella um, ahmt sie sogar zum Teil nach, und zeichnet sie Mal eben schnell mit ins Familienfoto. Und sorgt nebenbei dafür, dass zwischen Christina und Ella ein erster Waffenstillstand entsteht. Ich mag die Kleine. Aber nicht die Art und Weise, wie man das Thema Autismus hier umgesetzt hat.

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7 Kommentare zu „Ella Schön – Kritik einer Autistin

  1. Zu dem Absatz mit der ruhigen und kontrollierten Situation: Ich glaube, ich würde auch so wirken, weil ich in solchen Situationen (wenn nötig auch sehr lange) meist noch hervorragend funktioniere, ggf. alles organisiere, was zur Lösung nötig ist etc.
    ABER: Sobald ich dann in „Sicherheit“ bin, kommt der große Zusammenbruch, wo gar nichts mehr geht. Für eine authentische Darstellung hätte das folgen müssen… ich habe den Film selbst nicht gesehen, aber ich vermute auf Grund deiner Schilderungen mal, dass das nicht der Fall war.
    Mal davon abgesehen, dass ich weiß, dass nicht jeder Autist dieses „Funktionslevel“ in solchen Situationen erreicht.

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  2. Danke für Deinen Beitrag. Er hat mich vor allem daran erinnert, dass ich mir den Film noch ansehen wollte. Bin jetzt ungefähr bei der Hälfte, habe Deine Meinung aber dennoch schon gelesen.

    Mich hat vor allem die Anfangsszene sehr an die Fernsehserie „Monk“ erinnert. Ich persönlich habe auch meine Ordnung, gerade was „Kleinigkeiten“ betrifft. Die Teller hätte ich beispielsweise nach dem gleichen Schema sortiert, wobei ich das nicht in einem fremden Haushalt getan hätte. Mich wundert auch, dass Ella sich nicht an soziale Regeln hält. Natürlich kann ich nur für mich sprechen, aber ich habe mich schon mein Leben lang an Regeln geklammert, weil sie mir in einer oft chaotischen Welt etwas Halt gegeben haben.

    Neben dem Ignorieren sozialer Regeln wirkt Ella sehr wie ein Roboter. Ich befürchte, dass ich in manchen Situationen ähnlich reagiere, aber bei Ella bleibt das doch sehr konstant. Vor allem lächelt sie nie, beziehungsweise wirkt ihr Lächeln immer sehr künstlich. Ich fragte mich sofort, ob Autisten nie lächeln und niemals irgendwelche Freude zeigen?! Bisher vermittelt Ella nämlich dieses Bild auf mich. Auch hier kann ich nur für mich sprechen, aber ich bin durchaus in der Lage zu einem ehrlichen Lächeln und gerade bei Spezialinteressen neige ich zu Freude, die auch von außen ersichtlich ist. Ich kann Dir daher nur zustimmen: Es wurde tief in die Klischeekiste gegriffen und die Klischees werden in einem übertriebenen Maße dargestellt.

    Für mich ergibt es bisher auch keinen Sinn, weshalb Ella unbedingt Autistin sein muss, also welchen Zweck das verfolgt. Die Macher hätten sie ja auch sein lassen können, wie sie eben ist, ohne ihre eine Diagnose aufzudrücken. So wie es bei Sheldon in „The Big Bang Theory“ ja auch ist: Er ist wie er ist, aber ohne Diagnose. So wirft es wirklich nur wieder ein falsches, übertriebenes Bild auf.

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  3. Dank der ZDF-Mediathek habe ich gestern bereits beide Teile gesehen.

    In vielen Dingen muss ich der Kritik zustimmen. Als Autist auf dem Arbeitsmarkt kennt man die grundlegenden sozialen Regeln. Begrüßungen, Verabschiedungen und vor allem Zurückhaltung lernt man recht schnell und vor allem auch früh meiner Meinung nach. Die Darstellung als „emotionsloser Roboter“ finde ich einfach unpassend, vor allem, da gleich zu Beginn „klargestellt“ wird, dass Ella Schön eine Autistin sei. Klischee und Vorurteile werden dadurch nur verstärkt. Leider.

    Aber um etwas Positives zu sagen, gab es auch ein paar Stellen, bei denen ich sagen musste, dass dieser Ausspruch auch von mir kommen hätte können. Aber das war innerhalb dieser drei Stunden leider nicht allzu oft der Fall.

    Von dem her hoffe ich, dass die meisten, die sich diese Filme anschauen, sie richtig bewerten. Und zwar als leichte Kost zum Zeitvertreib.

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  4. Danke für diese Kritik. 🙂

    Ich habe die erste Folge bereits nach 30 Minuten abgebrochen, weil mir die Darstellung der Ella Schön so unangenehm war.

    Mich hat gestört, dass die Figur nicht nur ungefragt „ihr“ Haus betritt, sondern auch die Teller sortiert & die Küche benutzt (die Einrichtung gehört Christina, nicht ihr). Ich habe als Kind auch ständig bei anderen aufgeräumt, aber spätestens seit der Pubertät ist mir klar, dass sich das nicht gehört.

    Ich bin mir auch relativ sicher, dass sie nicht einfach auf dem zum Haus gehörenden Grundstück einziehen darf.

    Mir ist auch nicht klar, warum sie das Haus nicht einfach an Christina vermietet, verschenkt, weiter behält oder die Kündigung aus der Ferne abwickelt. Finanzielle Sorgen scheint sie nicht zu haben & mir scheint das pragmatischer zu sein, als den ganzen Stress mit Rauswurf & Verkauf zu haben.

    Was ich nachvollziehen kann, ist die Belegung der Brote. Das ist bei mir allerdings ein Überbleibsel meiner Essstörung.

    Liebe Grüße
    Svö

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